Gästebuch

10 Ich fühlte mich gut aufgehoben!

Kommentar von Giesela Malschmidt | 18.07.2016 21:06

Vielen Dank für alles. Das einzige, was ich bereue, ist, dass ich nicht schon früher den Weg zu Ihnen gefunden habe.

9 Danke!

Kommentar von 14.06.2016 | 20.06.2016 10:05

Man fühlt sich sehr gut aufgehoben, aufgefangen und betreut.
Auf jeden Patient wird individuell eingegangen. Beste Betreuung.

8 DANKE !!

Kommentar von Quelle | 31.05.2016 16:09

Vielen Dank für die schöne Zeit !

7 Der Güterzug – was mir hilft

Kommentar von Anne | 30.05.2016 13:34

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

gern würde ich hier eine einfache Geschichte erzählen wie diese:
„Ich war ein halbes Jahr bei den Koalabären in Australien, habe nur von Eukalyptusblättern gelebt und dann war ich gehehilt.“

Oder diese Variante:
„Ich bin in die Anden gereist, habe dort mit einem Schamanen toltekischer Abstammung geredet und danach war ich gesund.“

Tatsächlich habe ich meine Ernährung umgestellt und mir Rat bei klugen Menschen geholt, trotzdem ist meine Geschichte anders.

Woran denken wir, wenn wir das Wort „Güterzug“ hören?

An eine Kette von Waggons, gezogen von einem Triebwagen, an eine Ladung, vielleicht an einen Lokführer und an weiteres Personal? Natürlich auch an Schienen, an einen Startbahnhof und einen oder mehrere Zielpunkte.

Sind die Waggons in Ordnung? Fährt der Triebwagen mit der richtigen Geschwindigkeit? Welcher Treibstoff wird benötigt? Wie ist die Ladung? Besteht die Ladung aus Schrott oder sind es wertvolle Güter? Sind die Schienen in Ordnung – und die Weichen richtig gestellt? War es ein schöner Bahnhof, an dem der Güterzug gestartet ist? Ist der Lokführer über alles informiert, mag er seinen Job? Hat er gute Helfer? Wo soll die Ladung hin? Sind die Zielbahnhöfe bekannt und ist dort alles vorbereitet?

Dieses Bild ist in den letzten Jahren zu mir gekommen und hat mir geholfen, über mich und mein Leben und meine Gesundheit nachzudenken.

Ich freue mich sehr, heute hier sprechen zu dürfen, gerade hier, wo ich so viel Gutes erfahen habe. Und wenn auch nur ein einziger Patient durch meinen Bericht Mut fasst, macht mich das schon sehr glücklich.

Bevor ich beginne, möchte ich mich bedanken: Bei allen Menschen und Tieren, die mir geholfen haben und immer noch helfen, und besonders bei meinem Mann und meinem Sohn.

Worüber möchte ich sprechen? Ich möchte über das sprechen, was mir geholfen hat und hilft. Auf der kleinen Karte sind einige Symbole aufgezeichnet, sie stehen für die Themen. Manche brauchen nur wenige Sätze, andere stelle ich etwas ausführlicher dar.

Zunächst etwas über meine Kindheit. Ich hatte keine schwere Kindheit, ich wurde geliebt und versorgt und beschützt. Trotzdem gab es ungewöhnliche Umstände. Bis zur Einschulung, also ein paar Monate vor meinem sechsten Geburtstag, verbrachte ich jeden Tag im Garten des alten Hauses, in dem meine Familie wohnte. Das Haus gehörte meinr Oma väterlicherserits, die ebenfalls dort wohnte. Keine einfache Frau, um ehrlich zu sein. Der Garten war von einer hohen Mauer umgeben. Nachbarskinder waren nicht zu sehen und selten zu hören. Wenn ich über die Mauer schauen wollte, musste ich auf einen Apfelbaum klettern. Im Kindergarten war ich auf Wunsch meiner Mutter nicht, die Gründe dafür zu nennen, führt hier zu weit. Mein vier Jahre älterer Bruder besuchte die Schule und naturgemäß hatte er wenig Interesse, mit mir Zeit zu verbringen. Manchmal kamen meine Cousinen zu Besuch, beide waren noch älter als mein Bruder.
Es folgten Schulbesuch, ein Umzug der Familie in ein kleines, aber deutlich ansprechenderes Haus, Abitur, eine handwerkliche Ausbildung, ein Studium.
In jungen Jahren war ich magersüchtig, mein Homöopath, der mir später auch die Emil-Schlegel-Klinik empfohlen hat, hat mir geholfen, mich „schlagartig“ davon zu befreien, doch war es nicht leicht, meinen Weg zu finden, nach dem das Suchtmittel, also das Hungern, nicht mehr zur Verfügung stand.

2006 bekam ich Brustkrebs, eine Brust wurde abgenommen. Nach 5 Jahren kamen Rezidive, die operiert wurden, Metastasen im Brustbein, die operiert wurden, eine Lebermetastase, die operiert wurde, Lymphdrüsenkrebs, parallel zu alldem verschiedene Chemos, die letzte endete im Jahr 2016. Wie weit hat mir die Schulmedizin geholfen? Hat sie mir vielleicht immer wieder einen Aufschub geschenkt, während dem ich mich entwickeln durfte? Ich weiß das nicht, aber ich vermute es. Eine Zeitlang bekam ich ein Antidepressivum, und dies half mir zu erkennen, dass ich schon seit der frühen Pubertät, wenn nicht gar schon seit der Kindheit, Depressionen gehabt habe. Im Rahmen der Behandlung durch die Ärzte hier in der Emil-Schlegel-Klinik hat sich meine psychische Verfassung gebessert, dazu komme ich nachher.

Im Jahr 2012 starb meine Mutter, zwei Jahre darauf mein Vater.

Im Jahr 2013 war ich zum ersten Mal hier in der Emil-Schlegel-Klinik, weil die Erkrankung immer wieder auftrat. Mein Vater schenkte mir das Geld für einen dreiwöchigen Aufenthalt. Seitdem war ich oft hier, mal für eine Woche, mal einige Tage oder, regelmäßig alle drei bis vier Monate, persönlich in der Sprechstunde.

Die hier Anwesenden wissen, dass ein homöopathisches Mittel anders wirken kann, als der Patient sich das vorstellt. Ein Beispiel: als junge Erwachsene ging ich wegen meinem Heuschnupfen zum Homöopathen. Der befreite mich von der Magersucht, den Heuschnupfen habe ich immer noch.

Hier im Haus war ich gut aufgehoben. Und in den ersten drei Wochen erfolgte durch die Einnahme meiner homöopathischen Mittel die Auseinandersetzung mit den größten Thema: den extremen Minderwertigkeitsgefühlen, dem Selbsthass und der daraus resultierenden Depression, eingeschlossen den Selbstmordgedanken, die mich seit der frühen Pubertät fast täglich quälten. Das war eine große Krise, die ja glücklicherweise hier in der Klinik stattfand. Endlich, kann ich rückblickend sagen, kam alles nach außen, nach oben, ans Licht. Herr Huber hat (wie auch seine Kolleginnen und Kollegen und das ganze Team) Kenntnis und Einfühlungsvermögen gezeigt. Und ganz große Geduld.

Hier im Haus habe ich außerdem die Budwig Diät kennengelernt. Es ist das allererste, was ich heute einem Menschen empfehle, der einen Rat wünscht, weil man durch diese Ernährung zu mehr Wohlbefinden kommen kann. Diese Ernährung gibt mir soviel Kraft und stabilisiert mich dermaßen, wie ich es niemals auch nur im Traum für möglich gehalten hätte.

Ergänzend dazu unterstützten mich die Ergebnisse der Oberon-Diagnostik, meine Ernährung individuell anzupassen.

Nach dem Tod meiner Mutter konnte ich ein Jahr lang nicht trauern. Ich hatte bei Ihrer Erkrankung alle Gefühle abgeschaltet, denn ich wusste, auch nur eine Sekunde Gefühl würde einen Damm brechen lassen. Und ich würde dann nicht mehr in der Lage sein, meinen Eltern zur Seite zu stehen. Bei dem ersten Aufenthalt hier im Haus sprach mich die Tanztherapie besonders an und ich vereinbarte einen Einzeltermin mit Frau Klein-Huber. Ich konnte bei dieser Therapiestunde für mich eine zweite Beerdigung meiner Mutter „ertanzen“, die endlich das Tor für meine angestauten Gefühle geöffnet hat. Frau Huber war der Situation völlig gewachsen und stand mir liebevoll und souverän zur Seite. Sie hat ihre Kreativit eingebracht und mir Freiraum gelassen.

Herr Huber empfahl mich an eine Dame hier in der Gegend, die Familienaufstellungen durchführt. Die Aufstellung für meine Herkunftsfamilie, Sie erinnern sich vielleicht an meine Schilderung von dem alten Haus und der Großmutter väterlicherseits, war unglaublich erhellend und brachte mir das Verstehen für die Vergangenheit. Die Familienaufstellerin kam außerdem auf eine Art Familiengeheimnis, ein ganz konkretes Geschehen, von dem ich nichts wusste (und wovon die Aufstellerin erst recht nichts wissen konnte). Im Rahmen der systemischen Aufstellung konnten wir dann die Familienmitglieder wieder ordnen. Übrigens habe ich einige Wochen später, wieder in der Heimat, eine Tante auf das Familiengeschehen angesprochen – und diese Tante wusste zu meiner Überraschung davon und konnte alles bestätigen.

Eine Psychotherapeutin hier im Haus hatte ich bei einem späteren Aufenthalt ebenfalls um eine Einzelsitzung gebeten. Sie begab sich mit mir in der Vorstellung in den Garten, in dem ich als kleines Kind den größten Teil meiner Zeit verbracht hatte. Während der Sitzung hatte die Therapeutin mit unglaublicher Intuition und mit viel Fingerspitzengefühl auf den richtigen Knopf gedrückt. Sie hat mich ermutigt, mich als kleines Kind in dem Garten zu besuchen. Und zum ersten mal konnte ich spüren, wie einsam ich damals gewesen bin. Die Therapeutin unterstützte mich dabei, das Kind aus dem Garten herauszubegleiten (durch ein kleines und ein großes Tor, diese Tore existieren ja tatsächlich) und nach draußen in die „große, weite Welt“ zu begleiten.
Auch an meinem Wohnort habe ich seit Jahren eine Psychotherapeutin, die mit mir Möglichkeiten erarbeitet, besser auf mich und meine Bedürfnisse zu hören.

In der Emil-Schlegel-Klinik habe ich die Hyperthermie kennengelernt. Ich habe zweimal im Heckelbett eine Hyperthermie-Anwendung bekommen. Da es mir finanziell nicht möglich war, die Hyperthermie in einem entsprechenden Zentrum in Wohnortnähe weiter durchzuführen, hat mich Herr Huber unterstützt und beraten, die Hyperthermie bei mir zu Hause in Form von Überwärmungsbädern zu machen. Mein Mann ist sozusagen der Bademeister, einmal in der Woche. Diese Hyperthermie mache ich bis heute. Die Hyperthermie ist anstrengend. Aber neben der körperlichen Anstrengung traten bei mir über Monate hinweg Gefühlsaufwallungen während des Bades auf. Angst, Wut, Hass, Trauer, alles in geballter Ladung. Am Ruhetag, also dem Tag darauf, war ich den Gefühlen meist noch ein weiteres Mal ausgesetzt. Alles was sich in meinem Leben angestaut hatte, kam zum Ausbruch. Das Auftreten der Gefühlsausbrüche im Zusammenhang mit dem Überwärmungsbad dauerte im Großen und Ganzen etwa ein halbes Jahr. Das Hochkochen der Gefühle wurde von Hern Huber sehr begrüßt. Ich dagegen konnte seine Begeisterung zwar vom Kopf her begreifen, war aber völlig gebeutelt davon. Mein Mann musste diese Gefühlsausbrüche ebenfalls mit aushalten. Ich ziehe meinen Hut vor ihm.

Frau Klein- Huber erklärt hier in der Klinik auch eine bestimmte Atemmeditation. Damit habe ich mich sehr schwergetan. Dieses Gehechel und Gekeuche war mir peinlich und zudem hat es mich auch sehr gelangweilt. Erst nachdem ich es zu Hause etwa zwei bis drei Wochen lang täglich durchgeführt hatte, begann ich den Sinn dahinter zu fühlen. Zunächst einmal wird der Organismus entsäuert, messbar mittels Urin-Teststreifen. Aber ich spüre auch deutlich, dass ich während der Atemmeditation auch Aggressionen erkennen, erfühlen und loslassen kann.

Um den Körper zu Entsäuern, trinke ich auf Anraten von Herrn Huber auch täglich Wasser mit Kaisernatron.

Hier in der Emil-Schlegel-Klinik konnte ich also unterschiedlichen Methoden und Möglichkeiten erlernen, meine Psyche und meinen Körper zu unterstützen. Ich bin begeistert davon, mit wieviel Toleranz und Fachwissen hier alles zusammengetragen wird, was den Patienten hilft.

Eine Ärztin in der Nähe meines Wohnortes, die ich auch privat kenne, führt Behandlungen mt Rimkuskapseln durch. Dies ist eine Therapie mit Phytohormonen, bei der der Hormonstatus im Blut regelmäßig geprüft wird. Nach dem ermittelten Hormonstatus werden die Kapseln für jeden Patienten individuell hergestellt. Es handelt sich hier nicht um eine konventionelle Hormonersatztherapie.

Eine Freundin kam ab dem Frühjahr 2013 regelmäßig zu mir, um mit mir Biomeditationen nach Viktor Philippi durchzuführen. Dies sind Meditationen, Massagen und Gespräche, Herr Philippi hat dazu Musik- und Vortrags-CD`s konzipiert. Bei den Meditationen legt der Therapeut die Hände auf. Diese Meditationen haben mich immer wieder zur Ruhe gebracht. Bei den Gesprächen wurde ich in kleinen Schritten angeregt, mich mit dem „gesunden Denken“ zu beschäftigen. Das ist nicht das gleiche wie „positives Denken“. Diese Biomeditation hat mir sehr geholfen, mich zu beruhigen, mir meine Denkvorgänge zu erklären und mich neu auszurichten. Also habe ich nach einigen Monaten selber die dazu erforderliche Ausbildung begonnen und absolviert. Dies war die wichtigste Ausbildung in meinem Leben, und das Gesunde Denken rettet mich oft bei Angstattacken, außerdem hilft es mir im Umgang mit anderen Menschen. Ich bin glücklich, dass ich seit einigen Jahren selber Biomeditationen geben kann.

Ein wichtiger Teil in meinem Leben ist der Umgang mit Pferden, genauer gesagt mit meinem Pony. Ich fühlte mich schon als ganz kleines Kind zu Pferden hingezogen und hatte dann mit elf Jahren anderthalb Jahre Reitunterricht. Über viele Jahre bin ich dann nur sporadisch bei Pferden gewesen. Nachdem ich in einem Urlaub, im Jahr 2000, ein paar mal auf einem Pony gesessen hatte, habe ich drei Monate, ausnahmslos jede Nacht, von Pferden geträumt. Allerdings habe ich mich etliche Jahre darauf völlig überarbeitet, war einer großen finaziellen Belastung ausgesetzt gewesen und habe mir jeden Gedanken an Pferde verboten. Dies ist völlig falsch. Herzensinteressen oder Begabungen brauchen Platz. 2011 habe ich mir ein Pony gekauft. Ein älteres Pony, ein gebrauchter Sattel, eine geschenkte Trense, ein Sattelschrank, der auf dem Hof stehengelassen wurde. Secondhand Kleidung. Ich fege auf dem Hof, dafür bekomme ich die Box billiger. Es geht knapp, aber es geht. Bei Anfängern unterstütze ich manchmal die Reitlehrerin auf dem Hof, das macht mich stolz und glücklich.

Trotz kirchenmusikalischer Aktivitäten stamme ich aus keiner keine religiös zu nennenden Familie, und ich habe mich in meiner Teeniezeit innerlich von der Kirche abgewandt. Singen und Jugendarbeit war ok, allerdings möglichst ohne religiösen Inhalt. In einer Krisenphase in den letzten Jahren empfahl mir der Kollege von Herrn Huber, Herr Wernicke, zu beten. Ich wusste gar nicht, welches Gebet ich sprechen sollte. Vielleicht das Vater unser? Herr Wernicke nannte auch den 23. Psalm. Also betete ich. In der Zeit danach hatte ich einige sehr tiefe spirituelle Erlebnisse, durch die mir klar wurde, dass ich jetzt Christ bin. Ich holte mir dazu Rat von einem katholischen Pastor und einer evangelischen Pfarrerin. Seit 2015 wohne ich mit meiner Familie in einem kleinen Dorf direkt neben der alten Kirche und fühle mich in der Gemeinde eingebunden. Den inneren Zugang zum christlichen Glauben haben mir allerdings auch drei Bücher ermöglicht, die ich gleich noch erwähne. Die Gebete helfen mir sehr. Als Kind habe ich die Besichtigung von Kirchen geliebt, das macht mir jetzt wieder besondere Freude.

Ich versuche, bei allen Arbeiten oder Beschäftigungen gegen meinen Perfektionismus anzugehen. Ich lerne, Kompromisse zu machen. Ich kann hinnehmen, dass mein Musizieren nicht perfekt ist. Ich singe im Chor, auch wenn mir viele Stücke nicht gut gefallen. Das ist viel schöner, als keine Musik zu machen und nur davon zu träumen. Ich denke, dass ich auch bald ein anderes Hobby, das Malen, wieder aufgreifen werde.

Einige Bücher haben mir besonders gut getan:
• „Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda
Dieses Buch hat vor wenigen Jahren mein Leben stark beeinflusst. Die große Toleranz des Autors hat mir ermöglicht, mich wieder dem christlichen Glauben zuzuwenden. Ein Buch, das übrigens auch sehr unterhaltend ist!
• „Das Vater unser“ von Kathleen Mac Gowan
Dieses Buch hat mir gezeigt, wieviel Kraft und Information im Vater Unser steckt. Mit diesem Wissen hat mein Gebet eine andere Qualität bekommen.
• Die Märchenanalysen von Eugen Drewermann
• Werke zur Exegese der Bibel von Eugen Drewermann
Der Autor eröffnet neue Sichtweisen auf alte Texte und transportiert in seinen Büchern sein Hauptanliegen: Die Liebe.

Und dann gibt es auch noch den Kleinen Hund. Der Kleine Hund hilft mir jeden Tag. Schließen Sie bitte kurz die Augen und stellen Sie sich einen kleinen, süßen Hund vor. Betrachten Sie sein Fell und seine Augen, seine Pfoten. Sie können die Augen wieder öffnen. Dieser Hund gehört Ihnen. Jetzt erlauben Sie mir bitte, Ihnen ein paar rhetorische Fragen zu stellen:
• Würden Sie für den kleinen Hund ein Stöckchen werfen und zu ihm sagen: „Den findest Du sowieso nicht!“ oder würden Sie ihn ermutigen und mit ihm spielen?
• Würden Sie den kleinen Hund für immer in einen Zwinger sperren oder würden Sie täglich zweimal mit ihm spazieren gehen?
• Würden Sie neben seinem Liegeplatz einen großen Fernseher aufstellen und ihn mit lautem Fernsehprogramm vom Schlafen abhalten? Oder würden Sie für einen ruhigen Platz schaffen, an dem er nachts ungestört ausruhen kann?
• Würden Sie dem kleinen Hund Sahnetorten und Pralinen, Dosenwürstchen und Chips anbieten, oder würden Sie ihm artgerechtes Futter geben?
Dieses Bild vom kleinen Hund hilft mir (obwohl ich ja Pferdefreund bin), sehr. Sollte ich mich selber nicht wenigstens so gut behandeln und versorgen wie einen kleinen Hund?
Mein Pony steht auf einem netten Bauernhof, und etwa 30 weitere Besitzer, fast alle weiblich, haben dort Pferde und Ponies eingestellt. Auf diesem Hof ist mir das Bild vom kleinen Hund zum ersten Mal begegnet. Viele Pferdebesitzerinnen essen pfundweise Süßigkeiten, rauchen und trinken viel Kaffee. Ihre Pferde bekommen allerdings nur das beste Futter, zusätzliches Mineralfutter, Kräutermischungen, dazu ein ausgefeiltes Bewegungsprogramm und täglichen Auslauf, damit die Lungen nicht leiden. Es kommt der Physiotherapeut, der Homöopath und der Ostheopath zu den Pferden. Warum sollte ich mein Tier besser versorgen als mich selbst?
Der kleine Hund hilft mir, gut zu mir zu sein und liebevoll mit mir umzugehen.

Das Motto der Emil-Schlegel-Klinik heißt „Verstehen und Verändern“. Das passt zu dem Güterzug. Ich kann den Schrott aus den Waggons an geeigneter Stelle ausräumen und wertvolle, schöne Ladung aufnehmen. Ich kann den Lokführer informieren und eine Route neu festlegen Ich kann Helfer für den Lokführer gewinnen. Ich kann die Signale und die Weichen überprüfen.

Ich wünsche Ihnen allen dabei viel Glück, Erfolg und Gottes Segen.

6 Sehr zufrieden

Kommentar von Hilde | 26.05.2016 22:21

Sie haben eine sehr schöne Klinik mit einem klasse Team, welches ich ohne wenn und aber weiterempfehlen kann.


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